Am 17.04.2005 sollte das Tandem am Nachmittag bei uns eintreffen. Telefonisch war alles zwischen den Bezirksleitern Döbeln – Wurzen abgesprochen, aber wir Wurzener waren gespannt wann und wo das Gefährt auftauchen würde. Am Kaffeetisch (Fam. Lehmann Dehnitz) erzählte dann die jüngste Tochter, dass ein Tandem mit „gelber Fahne“ durch das Dorf gekommen sei, das musste es sein. Nach kurzer Suche fanden wir die „Döbelner“ auf einem Parkplatz beim Rasten. Und wenig später saßen sie bei uns im Garten bei Kaffee und „Fettbemme“. Um 17.00 Uhr Familienstunde in Wurzen mit Thomas Kretzschmar und den Döbelnern Geschwistern mit Diarückblick vom Tage und einer zum Nachdenken anregenden Andacht.

Fahrradtour für jung und alt

Für den 23. April 14.00Uhr planten wir eine Fahrradtour mit den Teenis und den Jugendlichen. Auch alle anderen Interessierten waren dazu herzlich eingeladen. So kamen etwa 40 Leute. Davon war der Jüngste 7 Wochen und die Älteste etwa 70 Jahre alt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit 33 Radlern durch die wunderbare frühlingshafte Landschaft entlang der Mulde bis kurz vor Nerchau. Dann verlief die Route nach Gornewitz, Fremdiswalde bis zum Aussichtsturm „ Johannas Höh“ bei Pyrna ( Muldentalkreis ). Selbst die kleinsten ( 7 und 8 Jahre ) hielten gut mit. Am Aussichtsturm wurde Rast gemacht. Die zurückgebliebenen Frauen und Kinder kamen mit dem Auto und brachten reichlich Kaffee, Kuchen und Getränke. Fröhlich wurde zugelangt, gelacht und gescherzt. Viele kletterten auch auf den kleinen Aussichtsturm, um den herrlichen Rundblick ins Muldental zu genießen.
Später ging es mit neuer Kraft weiter, durch die Felder zurück in Richtung „ Start“ und Ziel“.
Es war schon ein putziger Anblick als das Tandem mit seinem leuchtend gelben Banner von weitem durch die grünen Felder angeschossen kam. Die jungen Fahrer hatten ihren Spaß dabei und wir „ älteren“ nicht weniger. Gegen 17.00 Uhr waren alle wieder wohlbehalten in Dehnitz, bei Fam. Lehmann, die uns auf ihr Grundstück eingeladen hatte, gelandet. Die Jugend und die Teenis waren trotz der zurückgelegten 25 km noch nicht k.o. und spielten Volleyball. Gert Schreiter hielt uns eine Andacht und dann wurde das Feuer zum Grillen entzündet. Schön das auch verschiedene Mütter Salate mitgebracht hatten. So wurde es ein richtiges Gemeinschaftsfest. Für die Organisatoren dieses Nachmittages war es etwas enttäuschend das von den Älteren unserer Gemeinschaft diese Möglichkeit, die Kinder- und Jugendarbeit mit mehr Interesse zu begleiten, nicht genutzt wurde. Auch für sie wäre es ein schönes Erlebnis gewesen. Nur das Ehepaar Hofmann aus Gastewitz bei Mutzschen hat die „ältere Generation“ als einzige würdig und fröhlich vertreten. Dankbar sind wir auch der Familie Kulozik, dass mit ihrem „ Sternküchen“- Transporter Fahrräder und Zubehör von Thammenhain nach Dehnitz transportiert werden konnte.
Über allem wollen wir unserem Vater im Himmel Danken für dieses schöne Erlebnis unter seinem Segen.